BESONDERE MEHLE

Aufgrund des erhöhten Vorkommens von Weizensensivität (die Betroffenen berichten von Müdigkeit und /oder Magen-Darm-Beschwerden) rücken die besser verträglichen „alten Getreidearten“ wieder in den Fokus der Verbraucher, dazu gehören Einkorn, Emmer, Dinkel, Kamut und auch Gelbweizen.

Bei der Weizenzüchtung in den vergangenen Jahrzehnten lagen die Ertragserhöhung und andere ökonomische Ziele im Vordergrund. Im Laufe der Züchtung ist vor allem der Gehalt sekundärer Pflanzeninhaltsstoffe zurückgegangen.

Besonders hervorzuheben sind hierbei die Gelbpigmente, besonders die Carotinoide
(ß-Carotin als Vorstufe des Vit. A und vor allem Lutein.
Lutein ist auch der Hauptfarbstoff des Eidotters, es spielt eine wichtige Rolle bei der Erhaltung der Sehfähigkeit im Alter)
Diese Carotinoide spielen nicht nur eine ernährungsphysiologisch wichtige Rolle, sondern sorgen auch für eine Gelbfärbung des Mehles bzw. der daraus hergestellten Produkte. Diese Gelbfärbung war noch vor gar nicht allzu langer Zeit unerwünscht. So kam die Weizenzüchtung also auch dem Verbraucherwunsch nach hellerem, weißem Mehl entgegen.

Heutzutage jedoch besinnt sich der Verbraucher zurück. Ernährungspysiologisch ist wichtiger denn je, und so erleben die „alten Sorten“ eine Renaissance.

Untersuchungen an der Universität Hohenheim, in der Bundesforschungsanstalt in Detmold und an der Justus-Liebig-Universität in Gießen haben ergeben:

Die Gelbweizensorte „Luteus“ weist 6x so viel Lutein auf als herkömmliche Weizen.

Gelbweizenmehl hat eine sonnengelbe Farbe und ist griffig. Bereits bei der Teigherstellung stellt man eine hohe Qualität des Mehles fest.
Unsere Empfehlung: Bei Spätzle nur 2 Eier auf 500g Exquisit-Mehl, damit schmecken Sie den feinen Geschmack des Gelbweizenmehles.

So mahlen wir diesen Weizen , der in unserem Gäu speziell von einem Landwirt angebaut wird in 3 verschiedene Ausmahlungen, wie

1. Exquisit-Mehl

Spätzle aus Exquisit-Mehl

Spätzle aus Exquisit-Mehl

  • für schmackhafte gelbe Spätzle
  • feine Bisquits, Kuchen und Gebäcke

 

 

 

 

2. Gelbweizenmehl

  • für Kuchen, Hefeteige, Pizzas und Brötchen

3. Ruchmehl

  • sehr würzig durch seine hohe Ausmahlung und dunkle Farbe
  • Für Brot, Brötchen, als Mischung in Mürbteigen, Waffeln…

Weiter im Sortiment:

das Dinkel-Ruchmehl Type 1200

  • Aus reinem Dinkel ermahlen
  • Für alle, die gerne Dinkelmehl verwenden und die Vorteile vom Ruchmehl genießen möchten